BIGO 2016

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Diese Karte solltet ihr ALLE, die eine Ostumgehung verhindern wollen, nutzen.

Hier kann jeder PESÖNLICH auf der Karte Kommentare abgeben.

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Gegen die Osttangente = Roter Daumen nach Rechts!

links -Westtrasse- grüne Daumen!!

Werdet aktiv!!👏👌🙏


Es gibt Neuigkeiten! Für die Planung einer Erwitter Umgehungsstraße möchte die DEGES in ihrer Planung die Meinung der Bürger mit einbeziehen. Die Infoveranstaltung findet am 20.5. um 18 Uhr statt. Wegen des großen Interesses in der Aula des Städtischen Gymnasiums.
Um euer Interesse an der Mitgestaltung deutlich zu machen, ist es wichtig, dass ihr bei der Veranstaltung dabei seid!


Statement des Ortsvorstehers von Bad Westernkotten Wolfgang Marcus (SPD)

Herr Bürgermeister Wessel

Ihre Aussagen zur Planung der B1n und zur Planung der Ostumgehung, die sie am 4. Juli im Hellweg-Radio gemacht haben, sind für die SPD-Fraktion unfassbar. Ich werfe Ihnen hiermit einen mindestens dreifachen Vertrauensbruch vor.

  • 1. Wir hatten nach der Berlinfahrt im letzten Herbst verabredet, alle weiteren Schritte gemeinsam zu tun und zwischen den Fraktionen abzustimmen, um in Düsseldorf und Berlin mit einer Stimme aufzutreten. – Nichts davon ist bei ihnen übrig geblieben! Wieder ein Alleingang! Wieder einmal keine Abstimmung mit den anderen Fraktionen! Wieder einmal wird erst die Presse informiert und dann bekommen die anderen Fraktionen die Infos über die Presse! Das nennen wir Vertrauensbruch! So nicht, Herr Bürgermeister Wessel!

  • 2. Und dann Ihre Äußerungen zur Ostumgehung und zu Bad Westernkotten, ich zitiere Ihre wörtliche Rede: „Und in dem Kontext soll auch von der Umgehungsstraße (B1n) eine Verbindung zur B55n, allerdings außerhalb der Stadt Erwitte, dann geschaffen werden. Dann fügt die Redakteurin ein: Bürgermeister Wessel weiß jetzt schon: Die Kurort-Bewohner werden nicht begeistert sein. Dann wieder Zitat Wessel:

    „Natürlich werden die uns ins Gesicht springen. Eine kreisangehörige Kommune hat dazu nichts zu sagen, das entscheiden andere.“

    – Mit dieser unfassbaren Äußerung verraten sie nicht nur die vielen Bewohner von Bad Westernkotten und letztlich die Interessen des Kurortes. Nein, Sie vergessen schlicht und ergreifend die vielen Menschen in der Kernstadt, die sich alle gemeinsam zur BIGO zusammengeschlossen haben. Anscheinend besteht für Sie die BIGO nur aus den bösen Westernköttern, die dann auch noch – ich zitiere – „außerhalb der Stadt Erwitte“ leben! Oder wollen Sie Erwitte und Bad Westernkotten auseinanderdividieren, Herr Wessel? – Das wird Ihnen nicht gelingen. Gemeinsam werden wir alles tun, die Osttangente zu verhindern, auch gegen den Bürgermeister! Und wir werden Erfolg haben. – Wir nennen Ihre Worte einen Vertrauensbruch! Und wir sind gespannt, wie der Neu-MdL Jörg Blöming sich dazu verhält.

  • 3. Und ein dritter Vertrauensbruch besteht darin, dass Sie den Einfluss unserer Kommune gleich Null setzen. Wofür brauchen wir noch einen Projektbeirat, wenn Sie formulieren: Eine kreisangehörige Kommune hat dazu nichts zu sagen, das entscheiden andere?

    Herr Wessel, was soll die Bevölkerung von so einem Bürgermeister halten, der kampflos akzeptiert, dass andere uns eine Straße aufdrücken wollen, die wir alle nicht haben wollen? – Ich sage es Ihnen: Nicht viel! – So ein Bürgermeister hat viel Vertrauen verspielt. So nicht, Herr Wessel!

Abschließend: Viele Menschen aus unserer Stadt haben bei Ihrer Wahl viel Vertrauen in Sie gesetzt. Dieses Vertrauen haben Sie leichtfertig und zu großen Teilen verspielt. Statt Vertrauen herrscht nun Misstrauen! Das macht die Arbeit bei uns im Rat nicht leichter! – Leider!


Statement der BIGO

“ Die Westernkötter Kurortbewohner werden uns ins Gesicht springen …“

Die Berichterstattung im Hellwegradio am 4.7.17 mit dem Interview des Erwitter Bürgermeisters Peter Wessel lässt kaum Zweifel zu:

Die Planung für die Südtangente ist in Auftrag gegeben worden und der Bericht zielt ganz klar darauf ab, das auch die Osttangente im Anschluss direkt geplant wird.

Stolz erklärt der Bürgermeister, dass die Chancen gut stehen, die Südtangente noch in der Dienstzeit zu erleben. Unabwendbar scheint als Konsequenz daraus die Osttangente.

Sollten die Bürger so an der Nase herum geführt worden sein?
Waren alle Aussagen gegen „Ost“ nur Mittel zum Zweck im Wahlkampf?
Wir haben zusammen, auch mit einigen Politikern, bei Kälte und Regen im Dreck gestanden, den WDR eingeladen, um gegen die Ostumgehung zu demonstrieren, um aufzuklären, um zu verdeutlichen, was auf die Bürger in Bad Westernkotten und Erwitte zukommen wird.
Jetzt sieht es so aus, als sei man nur noch darum verlegen, eine Ortsumgehung zu realisieren, unabhängig von deren Verlauf.
Aber: Wo ist da der Sinn?
Ein Teil der Erwitter wird entlastet, dafür aber viele andere belastet!?!
Nicht nur Familien in Neubaugebieten werden betroffen sein – nein! Auch die Existenz der im Kurort ansässigen Unternehmen wird gefährdet.
Wo ist hier der Nutzen?
Wer wird von der Autobahn kommend den Umweg über eine Ostumgehung fahren, wo doch der Weg direkt nach Lippstadt über Stirpe oder die Erwitter Innenstadt kürzer ist?

Es werden Bürgerstimmen im Bericht von Hellwegradio gesendet, die sich begeistert und erleichtert äußern. Natürlich! Was 40 Jahre den Erwitter Bürgern zugemutet wurde, ist mit Verlaub gesagt, unverschämt. Aber mit dem geplanten Verlauf der Osttrasse wird Erwitte als Stadt und Wohnort nicht attraktiver! Im Gegenteil: Alle Neubaugebiete sind von den Umgehungsstraßen betroffen und werden damit abgewertet und unattraktiver.
Attraktiv hingegen wird es an der B1 damit aber für Gewerbetreibende….

Und deshalb hier eine ganz klare Ansage in Ihre Richtung:
Nicht nur die Kurortbewohner werden ihnen ins Gesicht springen.
Viele Erwitter fühlen sich hier als „Westernkötter“ und springen mit.

In Anbetracht der Tatsache, dass der Rat der Stadt Erwitte geschlossen eine Petition gegen die Ostumgehung eingereicht hat, fühlt man sich von den Aussagen des Bürgermeisters verschaukelt, hintergangen und als Teil einer Schmierenkomödie.

Und mit der Aussage, “ Eine kreisangehörige Kommune hat dazu nichts zu entscheiden“ schießen Sie sich einmal mehr ins Aus.

Hellweg Radio

Aktuelle Berichte und Interviews zur Umgehung

Die folgenden Radiomitschnitte wurden mit freundlicher Erlaubnis der Redaktion von „Hellweg Radio“ zur Verfügung gestellt.

Hellweg Radio am 3. Juli 2017 – Nachrichten für den Kreis Sost

Bürgermeister Peter Wessel äußert sich zur Ortsumgehung und zur zügigen Umsetzung der Umgehung

Hellwegradio am 4. Juli 2017 – Bericht

Informationen zur Umgehungsstraße

Hellwegradio am 4. Juli 2017 – Bericht

Bürgermeister Peter Wessel über Besprechung mit dem NRW Verkehrsministerium in Düsseldorf

Vollständige Stellungnahmen

Stellungnahme Herr Rasche (FDP)

Stellungnahme Frau Stotz (SPD)

Stellungnahme Herr Blöming (CDU)

NRW Landtagswahl 2017

BIGO informiert: Landtagsvertreter und Kandidat beziehen Stellung zur Ostumgehung

Am 28.04.2017 befragten wir (BIGO) unsere Landtagsabgeordneten Marlies Stotz (SPD), Christof Rasche (FDP) und den Landtagskandidaten Jörg Blöming (CDU) zur aktuellen Situation rund um eine Umgehungsstraße in Erwitte und konkret zu deren Einstellung gegenüber einer möglichen Ostumgehung zwischen Erwitte und Bad Westernkotten.

Unsere Fragestellung:

Gibt es Neuigkeiten zur Umgehungsstraße?
Was würden Sie als Mitglied des Landtages unternehmen, um eine Westumgehung zu forcieren, zu unterstützen, zu realisieren ? Inwiefern machen Sie Ihren Einfluss geltend, um die Interessen der Bürger u.a. im Ortskern der Stadt Erwitte und Stirpe, zu vertreten?
Wie ist Ihre persönliche Meinung zur Westumgehung?
Wie ist die parteiliche Meinung zur Westumgehung?“
Vertreten Sie mit uns, unsere Position im wieder neu aufgelegten Verfahren?
Verhindern Sie eine Ostumgehung zwischen Erwitte und Bad Westernkotten?

Zusammenfassung Frau Stotz (SPD):

Als Teilerfolg bewertet Frau Stotz die neu berechneten Planungen zur B 55 n und die daraus resultierenden Formulierung (Status) „vordringlicher Bedarf“ im Bundesverkehrswegeplan. Desweiteren setzt sich Stotz dafür ein dass sowohl B1 n als auch das neuerliche Planverfahren für die Nord-Süd-Umgehung zügig voran gebracht wird, gern auch mit Unterstützung eines örtlichen Projektbeirates. Eine modifizierte Westumgehung, die die Umweltbeeinträchtigungen deutlich verringert, hält Sie aus vielen Gründen (Entlastungsfunktion der Erwitter Kernstadt und Stirpe, städtebauliche Entwicklung, Akzeptanz der Verkehrsteilnehmer u.a.m.) für die die beste Lösung. Allerdings muss diese auch gerichtsfest sein. Sollte dies nicht gelingen, wird es dann möglicherweise auf eine Nulllösung hinauslaufen.

Zusammenfassung Christof Rasche (FDP):

Herrn Rasche sind keine Neuigkeiten bekannt, er hätte sich über Informationen des
Verkehrsminister Groschek in Horn (vor einigen Tagen) gefreut und vermisste hier
Aussagen oder Fragen zum Thema Umgehungsstraßen in und um Erwitte. Desweiteren erläutert Rasche: Die von der GroKo besser bewertete B1n bringt die geringere Entlastung. Eine weit größere Entlastung würde eine Nord-Südumgehung bringen. Die einzige Nord-Südumgehung die aus meiner Sicht möglich ist, ist die Westumgehung, also die Verfahrenstrasse. Er wird sich weiterhin für die Verfahrenstrasse einsetzen. Die Ratsfraktion der FDP in Erwitte unterstützt geschlossen seine Auffassung, also die Westumgehung. Rasche ist nicht bekannt, dass das bisherige Planfeststellungsverfahren der Westumgehung/Verfahrenstrasse vom NRW-Verkehrsministerium eingestellt worden ist. Mit anderen Mehrheiten im NRW-Landtag nach der Wahl am 14. Mai ist es sein Ziel, das bestehende Planfeststellungsverfahren der Westumgehung endlich zu beenden, um so die Ostumgehung zu verhindern.

Zusammenfassung Jörg Blöming (CDU):

Herr Blöming schließt sich den bisher gefassten Gremienbeschlüssen und Stellungnahmen des CDU-Stadtverbandes Erwitte, der Erwitter CDU-Ortsunion und der CDU-Fraktion an, die sich mehrfach für eine B55n im Westen von Stirpe ausgesprochen haben. Für Blöming kommt eine „Osttangente“,
aus den folgenden Gründen nicht in Betracht: Der Trassenvorschlag zwischen der Kernstadt Erwitte und Bad Westernkotten beeinträchtigt nach vorsichtiger Schätzung ungefähr fünfmal so viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Erwitte, wie die seit Jahrzehnten geplante Westtangente. Außerdem würde die bisher Trassenführung u. U. zu einer Existenzgefährdung der beiden Rehakliniken in Bad Westernkotten führen und hätte wohl insgesamt deutlich negative Auswirkungen auf den gesamten Kurort. Das Naherholungsgebiet „Erwitter Bruch“ würde durch die avisierte Trassenplanung (Zerschneidung) unwiederbringlich in seiner Gesamtheit zerstört. Seit der Verabschiedung des Bundesverkehrswegeplanes im vergangenen Jahr ist seitens des Landes Nordrhein-Westfalen nichts passiert. Hier ist das Land nun gefordert die erforderlichen weiteren Schritte einzuleiten, um die Planungen für die B 55n und B 1n voranzubringen.

Sonderseite „Die Nulllösung“

Patriot vom 30. November 2016 Sonderseite „Die Nulllösung“

Ebenfalls: „Resolution aus Erwitte ablehnen“ und ein Leserbrief „Viel Verunsicherung“.

WDR-Beitrag zur BIGO-Veranstaltung

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Fotos zur BIGO-Veranstaltung vom 19. Oktober 2016

Auf diesen Seiten finden Sie Material, welches sich mit der geplanten Ostumgehung der Stadt Erwitte befasst. Die aufgeführten Inhalte sollen allen interessierten Mitbürgen der Stadt Erwitte zur Verfügung gestellt werden, erheben allerdings nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Diese Seite lebt von Bürgen die sich beteiligen wollen und sich durch Beiträge und Inhalte an der Aufklärung der Bürger über die geplante Umgehungsstraße aktiv einbringen wollen.

Postkartenaktion

Sie finden unter den verschiedenen Menüpunkten gesammelte Zeitungsartikel zum Thema B55n und B1n in chronologischer Reihenfolge. Außerdem Schreiben der Stadt Erwitte sowie der einzelnen Ortsparteien der Stadt Erwitte.

Wir sind stets bemüht, sämtliche, dieses Thema betreffende Presseartikel und Schriftverkehr zu sichten und darzustellen. Sollten Sie Ergänzungen oder weitere Artikel besitzen, treten Sie gerne mit uns in Kontakt.